A  k  t  u  e  l  l  e  s

Mitgliederversammlung am 24. Januar 2017

Wir laden alle Interessierten und Mitglieder ganz herzlich zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung ein.

Diesmal treffen wir uns im Gasthaus zur Sonne in Bretten-Diedelsheim, Schwandorfstraße 34 am Dienstag, den 24. Januar 2017 um 19.30 Uhr.

Hier die Einladung mit unseren Themen
Einladung-Mitgliederversammlung-2017-kom
Adobe Acrobat Dokument 46.9 KB

2016: Temperaturen brechen Rekorde

 

Was die Weltmeteorologieorganisation WMO schon im November verkündete, bestätigt nun auch die US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA: Die globale Mitteltemperatur erreichte dieses Jahr erneut Rekordwerte.

 

Ed Hawkins | Die Klimaspirale zeigt's eindrücklich: Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, bleibt nicht mehr viel Zeit.

 

2016 wird weltweit das heißeste Jahr seit 1880 werden. Dabei überbieten die diesjährigen Temperaturen noch die Rekordwerte aus den Vorjahren 2014 und 2015.

Zwischen Januar und November lagen die Durchschnittstemperaturen über 0,94 Grad über dem Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. Verstärkt wurde der Trend noch durch das ungewöhnlich starke Wetterphänomen El Niño. Auch die einzelnen Monate lieferten Rekordtemperaturen: Von Januar über Februar, März, April, Mai, Juni und Juli bis August war jeder einzelne Monat der wärmste seit Beginn der flächendeckenden Messungen 1880.
© Animation: Ed Hawkins | Die Klimaspirale zeigt's eindrücklich: Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, bleibt nicht mehr viel Zeit.

In Deutschland war der Trend weniger ausgeprägt: Die mittleren Temperaturen lagen in den einzelnen Monate nur leicht über den vieljährigen Mittelwerten. Lediglich der September erreichte mit einer spätsommerlichen Hitzewelle den bisherigen Rekordwert aus dem September 2006. "Die mittlere Temperaturabweichung war 2016 für Deutschland im Gegensatz zur globalen Entwicklung nicht besonders auffällig", sagte der Vizechef des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker. Es müsse aber an die Flutereignisse im Frühsommer erinnert werden, die einen Vorgeschmack auf die befürchtete Zunahme von Extremereignissen in einer zukünftigen wärmeren Welt bieten.

"Beispiellos" ist dagegen die Entwicklung in der Arktis: An mindestens fünf Messstellen wurden im November Plusgrade und damit bis zu 20 Grad mehr als sonst in dieser Jahreszeit üblich gemessen. Die langjährigen November-Temperaturen liegen bei minus 18 bis minus 19 Grad. Die Ausdehnung des Arktiseises erreichte mit 8,8 Millionen Quadratkilometern den niedrigsten Novemberwert seit 1979. Der Wert liegt rund 757.000 Quadratkilometer unter dem bisherigen November-Minimum von 2012, eine Fläche etwa von der Größe der Türkei.

Das Deutsche Klima-Konsortium, die Vertretung der hiesigen Klimaforschungsinstitute, drängt deshalb auf strengeren Klimaschutz. Nur Maßnahmen, die zu einer deutlichen und anhaltenden Reduzierung des Anstiegs der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre führen, könnten diesen Trend stoppen oder zumindest mindern.

 

Quelle   Redaktion „KLIMARETTER.INFO“ (kir) 2016 verfasst – das Nachrichten- und Debattenmagazin zu Klima und Energiewende

 

EnergieTage Kraichgau 2017

Man kann nur ernten, was man gesät hat.
In diesem Sinne sollen die EnergieTage Kraichgau 2017 gangbare Wege aufzeigen, wie man privat oder gewerblich die heimischen Energien im Kraichgau sinnvoll ernten und nachhaltig nutzen kann.


Damit ist auch klar, was wir bei den Energietagen Kraichgau nicht zeigen werden, nämlich veraltete Technik für die zu Ende gehenden fossilen Brennstoffe Erdöl und Erdgas, die als heimische Energieträger im Kraichgau eben nicht zur Verfügung stehen.


Anstelle der Abhängigkeit von großen Energie-konzernen und teuren Energieimporten bieten wir Hilfestellung und Beratung an beim Umstieg auf die vielfältigen Lösungen heimischer Energieernte, denn sie stärkt die wirtschaftliche Wertschöpfung im Kraichgau, schafft Arbeitsplätze und bewahrt die Geldflüsse in unserer Region.


Dass unser alltägliches Handeln nicht nur regional, sondern auch weltweit große Auswirkungen hat, wird vor allem an der rasanten Erhitzung des globalen Klimas deutlich. Deshalb soll das Motto „Global denken – regional handeln“ bei den EnergieTagen Kraichgau 2017 erlebbar und für jeden anschaulich gemacht werden.


Unser Ziel ist es, den lohnenden Umstieg in eine regionale und dezentrale Energieernte voranzubringen, ihre vielfältigen Facetten zu zeigen und vor allem dazu zu ermuntern, seinen persönlichen Beitrag zu leisten für eine lebenswerte, nachhaltige und enkeltaugliche Zukunft.

Klimaschutz:  Prof. Quaschning  fordert den Energieumstieg bei Strom, Wärme und Verkehr

Eine deutliche Stimme über das, was nötig ist.

Prof. Volker Quaschning hielt einen bewegenden Vortrag auf dem 3.Bürgerenergie-Konvent. Mutig erläuterte er dem anwesenden mächtigen Staatssekretär für Energie Rainer Baake die Fehlentwicklungen der deutschen Energiepolitik und den nötigen Änderungsbedarf für eine funktionierende Energiewende.

Schauen Sie sich an, was aus Sicht von Prof. Quaschning nötig ist.