A  k  t  u  e  l  l  e  s

FILMABEND in Kraichtal Menzingen

Dienstag 28. November  2017 - 19:30 Uhr

im Evang. Gemeindesaal, Kirchstraße


Worum geht es?

Hintergrund ist der weltweite Hunger nach dem Energieträger Kohle. Kolumbien ist Deutschlands zweitgrößter Lieferant.

 

Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Jens Schanze zeigt ohne viele Worte, dafür mit eindringlichen Bildern, die Geschichte einer Dorfgemeinschaft vom Volk der Wayúu, das traditionell ein gutes Leben in Harmonie mit der Natur lebt, dann
aber einer gigantischen Kohlegrube weichen muss, damit wir Europäer unser gutes Leben führen können ...


Der Weltladen Kraichtal bietet an dem Abend einen kleinen Verkaufsstand, der Initiativkreis hält Infomaterial und Tipps zum persönlichen Kohleausstieg bereit.

 

Auch für Getränke ist gesorgt.


Der Eintritt beträgt  3,00 €


Wir freuen uns auf Sie!

Filmabend 28-11-2017 Einladung-A5.pdf
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Energiewende im Film:  ARTE Dokumentation

"Inseln der Zukunft"

53 min, die sich wirklich lohnen!

Energiewende im Film: ZDF Doku (45 min) von Birgit Tanner

"Zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Wie realistisch ist die Energiewende?"

Kompass für eine fortschrittliche Politik

Aufbruch 2017 - So wollen wir leben

10 Forderungen für sozialen, demokratischen und ökologischen Fortschritt

Autovergleich:  > Verbrenner gegenüber Elektro

Hier der dreiseitige, ausführliche Vergleich mit weiteren Details
CO2-Emissionsvergleich-Rotta.pdf
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Beispiellose Wärmwelle über der Arktis

Zwischen Januar und November lagen die Durchschnittstemperaturen über 0,94 Grad über dem Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. Verstärkt wurde der Trend noch durch das ungewöhnlich starke Wetterphänomen El Niño. Auch die einzelnen Monate lieferten Rekordtemperaturen: Von Januar über Februar, März, April, Mai, Juni und Juli bis August war jeder einzelne Monat der wärmste seit Beginn der flächendeckenden Messungen 1880.

 

In Deutschland war der Trend weniger ausgeprägt: Die mittleren Temperaturen lagen in den einzelnen Monate nur leicht über den vieljährigen Mittelwerten. Lediglich der September erreichte mit einer spätsommerlichen Hitzewelle den bisherigen Rekordwert aus dem September 2006. "Die mittlere Temperaturabweichung war 2016 für Deutschland im Gegensatz zur globalen Entwicklung nicht besonders auffällig", sagte der Vizechef des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker. Es müsse aber an die Flutereignisse im Frühsommer erinnert werden, die einen Vorgeschmack auf die befürchtete Zunahme von Extremereignissen in einer zukünftigen wärmeren Welt bieten.

 

"Beispiellos" ist dagegen die Entwicklung in der Arktis: An mindestens fünf Messstellen wurden im November Plusgrade und damit bis zu 20 Grad mehr als sonst in dieser Jahreszeit üblich gemessen. Die langjährigen November-Temperaturen liegen bei minus 18 bis minus 19 Grad. Die Ausdehnung des Arktiseises erreichte mit 8,8 Millionen Quadratkilometern den niedrigsten Novemberwert seit 1979. Der Wert liegt rund 757.000 Quadratkilometer unter dem bisherigen November-Minimum von 2012, eine Fläche etwa von der Größe der Türkei. Die Wärme-Welle über der Arktis hält weiterhin an und beunruhigt Klimaforscher weltweit.

 

Das Deutsche Klima-Konsortium, die Vertretung der hiesigen Klimaforschungsinstitute, drängt deshalb auf strengeren Klimaschutz. Nur Maßnahmen, die zu einer deutlichen und anhaltenden Reduzierung des Anstiegs der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre führen, könnten diesen Trend stoppen oder zumindest mindern.

 

klimaretter.info/kir

Klimaschutz:  Prof. Quaschning  fordert den Energieumstieg bei Strom, Wärme und Verkehr

Eine deutliche Stimme über das, was nötig ist.

Prof. Volker Quaschning hielt einen bewegenden Vortrag auf dem 3.Bürgerenergie-Konvent. Mutig erläuterte er dem anwesenden mächtigen Staatssekretär für Energie Rainer Baake die Fehlentwicklungen der deutschen Energiepolitik und den nötigen Änderungsbedarf für eine funktionierende Energiewende.

Schauen Sie sich an, was aus Sicht von Prof. Quaschning nötig ist.