A  k  t  u  e  l  l  e  s

In Köln für unsere Zukunft

Am Samstag, dem 1. Dezember, waren mehrere Mitglieder zusammen mit rund 20.000 anderen hochmotivierten BürgerInnen zur Klima-Demonstration nach Köln gereist.

Kein einziger Teilnehmer kann derzeit noch die deutsche Bundesregierung verstehen, die sämtliche Hebel in Bewegung setzt, um die Energiewende hin zu 100% unendlich verfügbaren Energiequellen zu behindern und stattdessen nach wie vor am alten zerstörerischen fossilen Energiesystem festhält.

 

 

Alle RednerInnen waren äußerst enttäuscht, dass die Kohlekommission ihre Ergebnisse noch nicht vorstellen durfte und auch hier schon wieder der Zeitplan deutlich nach hinten verschoben wurde.

 

 

Die Demonstration sollte vor allem ein starkes Signal nach Katovice in Polen senden, zur dort gerade stattfindenden Weltklimakonferenz: "Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung wünscht den schnellen Kohleausstieg bis 2025, allerspätestens bis 2030!"

 

 

Viele Landwirte waren mit ihren Traktoren angereist und berichteten von den schon katastrophalen Missernten in den vergangenen Jahren, welche viele Betriebe bereits in Existenznot bringen.

Dass die Bundespolitik trotz dieser erkennbaren Auswirkungen der Klimaerhitzung beim Klimaschutz immer mehr auf die Bremse tritt, kann kein Landwirt mehr verstehen.

 

 

Vor allem auch die jugendlichen RednerInnen auf der Bühne baten alle Anwesenden, und natürlich auch die große Politik, um die allergrößten Anstrengungen bei der notwendigen Energiewende. Sie machten deutlich, dass die Jahreszahlen in vielen derzeitigen Diskussionen - wie 2025, 2030 und 2050 - für sie nicht irgendwelche abstrakten Zahlen darstellen, sondern ihre ganz konkrete Zukunft sind. Sehr emotional und eindringlich trugen die Jugendlichen deshalb ihre Forderungen vor.

 

 

Auch zwei Mitglieder des Initiativkreises Energie Kraichgau wurden vom Fernsehen zu ihren Beweggründen befragt, warum sie an dieser Klima-Demonstration teilnehmen.

 

Klaus Schestag wies vor allem darauf hin, dass die Vereinten Nationen gerade eine Verdreifachung der Anstrengungen aller Länder beim Klimaschutz eingefordert haben, die Bundesregierung aber genau das Gegenteil davon tut.

 

 

Tina Ellis wurde mit der Aussage zitiert, dass ihr vor allem die Erhaltung einer lebenswerten Welt für ihre Kinder am Herzen liegt, und sie deshalb an der Demonstration teilgenommen hat.

 

 

Dass diese beiden Stimmen dann sogar Eingang in den Bericht der 20 Uhr-Tagesschau am Samstagabend gefunden haben, freut den Initiativkreis natürlich sehr.

 

Diese Nachrichten-Sendung kann noch in der ARD-Mediathek unter "Sendung verpasst" oder auch direkt unter dem Link https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-28787.html angeschaut werden.

 

"Ein Mann seines Wortes"

Wh. am Montag, 10.12.2018

im Gymnasium St. Paulusheim Bruchsal - Huttenstr. 49 76646 Bruchsal - Einfahrt via STEIGHOHLE - Eintritt frei - um eine Spende wird gebeten

Flyer A 5 - Ein Mann seines Wortes - Pau
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Klasse, neues Buch: Saubere Revolution

von Tony Seba, ... "ohne Zweifel einer der wichtigsten Vordenker zum Thema Energie und Mobilität" Prof. Eicke Weber, Freiburg.

Bezug direkt beim Übersetzer: http://blog.metropolsolar.de/

Jeden Mittwoch 15:40 - 17:10 Uhr - Energiewende: Vortragsreihe in der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft

Gebäude LI/ Hörsaal Elektrotechnik (he)

Jeden Mittwoch, 15:40 Uhr-17:10 Uhr

Vortragsreihe EE HS KA 2018.pdf
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Energiewende im Film:  ARTE Dokumentation

"Inseln der Zukunft"

53 min, die sich wirklich lohnen!

Energiewende im Film: ZDF Doku (45 min) von Birgit Tanner

"Zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Wie realistisch ist die Energiewende?"

Kompass für eine fortschrittliche Politik

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Autovergleich:  > Verbrenner gegenüber Elektro

Hier der dreiseitige, ausführliche Vergleich mit weiteren Details
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Beispiellose Wärmwelle über der Arktis

Zwischen Januar und November lagen die Durchschnittstemperaturen über 0,94 Grad über dem Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. Verstärkt wurde der Trend noch durch das ungewöhnlich starke Wetterphänomen El Niño. Auch die einzelnen Monate lieferten Rekordtemperaturen: Von Januar über Februar, März, April, Mai, Juni und Juli bis August war jeder einzelne Monat der wärmste seit Beginn der flächendeckenden Messungen 1880.

 

In Deutschland war der Trend weniger ausgeprägt: Die mittleren Temperaturen lagen in den einzelnen Monate nur leicht über den vieljährigen Mittelwerten. Lediglich der September erreichte mit einer spätsommerlichen Hitzewelle den bisherigen Rekordwert aus dem September 2006. "Die mittlere Temperaturabweichung war 2016 für Deutschland im Gegensatz zur globalen Entwicklung nicht besonders auffällig", sagte der Vizechef des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker. Es müsse aber an die Flutereignisse im Frühsommer erinnert werden, die einen Vorgeschmack auf die befürchtete Zunahme von Extremereignissen in einer zukünftigen wärmeren Welt bieten.

 

"Beispiellos" ist dagegen die Entwicklung in der Arktis: An mindestens fünf Messstellen wurden im November Plusgrade und damit bis zu 20 Grad mehr als sonst in dieser Jahreszeit üblich gemessen. Die langjährigen November-Temperaturen liegen bei minus 18 bis minus 19 Grad. Die Ausdehnung des Arktiseises erreichte mit 8,8 Millionen Quadratkilometern den niedrigsten Novemberwert seit 1979. Der Wert liegt rund 757.000 Quadratkilometer unter dem bisherigen November-Minimum von 2012, eine Fläche etwa von der Größe der Türkei. Die Wärme-Welle über der Arktis hält weiterhin an und beunruhigt Klimaforscher weltweit.

 

Das Deutsche Klima-Konsortium, die Vertretung der hiesigen Klimaforschungsinstitute, drängt deshalb auf strengeren Klimaschutz. Nur Maßnahmen, die zu einer deutlichen und anhaltenden Reduzierung des Anstiegs der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre führen, könnten diesen Trend stoppen oder zumindest mindern.

 

klimaretter.info/kir

Klimaschutz:  Prof. Quaschning  fordert den Energieumstieg bei Strom, Wärme und Verkehr

Eine deutliche Stimme über das, was nötig ist.

Prof. Volker Quaschning hielt einen bewegenden Vortrag auf dem 3.Bürgerenergie-Konvent. Mutig erläuterte er dem anwesenden mächtigen Staatssekretär für Energie Rainer Baake die Fehlentwicklungen der deutschen Energiepolitik und den nötigen Änderungsbedarf für eine funktionierende Energiewende.

Schauen Sie sich an, was aus Sicht von Prof. Quaschning nötig ist.


nächstes Treffen des Inititativkreises ist am 
Dienstag, 20. November, 19.30 Uhr / Sitzungsraum kath. Kirchengemeinde Münzesheim

Ort: im Sitzungsraum der katholischen Kirchengemeinde Münzesheim, Obere Hofstadt 18, 

Zu Beginn wird Horst Sandbühler von der Weierbachsiedlung den Einsatz erneuerbarer Energien für die Strom- und Wärmeversorgung seines Hofes vorstellen. Außerdem wird er erläutern, welchen Einfluss die Art der Bodenbearbeitung auf die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft und den Schutz gegen Erosion hat.
Im Anschluss wird es Berichte von eigenen Veranstaltungen geben und von Vortragsbesuchen und schließlich werden neue Aktivitäten geplant. Herzliche Einladung an alle, die sich für Energiethemen jeder 
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