A  k  t  u  e  l  l  e  s

Bericht  vom 26.9.2020:  FFF in Bruchsal

BNN-Bericht-zu-Bruchsaler-Klimastreik.pd
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Leserbrief

Windkraftanlagen sind friedliche Riesen
Leserbrief vom Sa. 26.09.2020 in der Bruchsaler Rundschau
BNN-Leserbrief-Tina-Ellis - Windkraft -
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Erdbeer-Setzlinge verbieten?

Die Fachabteilung für Obstanbau der Bundesregierung,genannt Obst-Anbau-Agentur (OAA) schlägt vor, den Verkauf von Erdbeer-Setzlingen zu verbieten.

Als Grund dafür wird genannt, dass immer mehr Menschen frische und schmackhafte Erdbeeren im eigenen Garten anbauen und diese dann selbst verzehren. Das schadet natürlich den großen, industriellen Erdbeeranbau-betrieben. Dass die selbst angebauten Erdbeeren schlechter wären als die von den industriellen Anbauern, wird allerdings nicht behauptet. Erdbeere ist in diesen Fall einfach Erdbeere.

 

Da nach dem Bekanntwerden dieser Pläne mit großem Aufruhr der vielen Tausenden Kleingärtner gerechnet werden muss, hat sich die OAA Ausnahmen ausgedacht, um immer noch Erdbeer-Setzlinge neu einpflanzen und vorhandene Erdbeer-Stöcke weiter nutzen zu können. 

 

In diesen Fällen, bei denen also nach der Ausnahmeregel weiterhin eigene Erdbeeren geerntet werden dürfen, müssen diese selbst gehegten und geernteten Erdbeeren jedoch komplett zu einem niedrigen, staatlich festgelegten Preis von 10 ct/SE (Standard-Erdbeere) an die örtlichen Obstgroßhändler verkauft werden. Wer dann selbst Erdbeeren verzehren möchte, kann diese beim gleichen Obstgroßhändler zum derzeitigen Marktpreis von rund 30 ct/SE wieder einkaufen. Als Bonus dafür, dass der Kleingärtner zuvor die eigenen Erdbeeren abgeliefert hat, erhält er einen großzügigen Preisnachlass von 2 ct/SE auf den Marktpreis von 30 ct/kWh. 

 

Alternativ soll auch die Möglichkeit angeboten werden, die eigenen Erdbeeren zum Marktpreis von 30 ct/SE zu verkaufen und diese dann für den gleichen Preis auch wieder zurückzukaufen. Allerdings wird dann zusätzlich eine Obst-Markt-NutzungsGebühr (OM-NG) in Höhe von 14,60 € pro Erdbeer-Stock und Monat fällig, das sind 175,20 € pro Jahr. Wer also 10 Erdbeer-Stöcke sein Eigen nennt, was eine gängige Anzahl bei den Kleingärtnern darstellt, zahlt bei dieser Möglichkeit 1.752,- € pro Jahr an seinen örtlichen Obstgroßhändler.

 

Mit diesem Vorschlag ist sich die OAA sicher, das Weiterbestehen der großen, industriellen Erdbeeranbaubetriebe zu garantieren und damit den Erdbeer-Markt voll im Griff zu behalten, und gleichzeitig sehr attraktive Möglichkeiten für die Kleingärtner geschaffen zu haben, die es nicht lassen können, selbst Erdbeeren anzubauen.

 

Diesem Gesetzes-Vorschlag muss noch der Bundestag im Herbst 2020 zustimmen, damit es zum 1. Januar 2021 in Kraft treten kann. 

 

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Wer nun glaubt, die Geschichte sei FAKENEWS, der ersetzte im Text:

 

- OAA durch BNA (Bundes-Netz-Agentur),

- Erdbeer-Setzling durch Neue Solarstromanlage,

- Erdbeer-Stöcke durch Ü-20 Solarstromanlage,

- Erdbeeranbaubetriebe durch Stromkonzerne

- Obstgroßhändler durch Netzbetreiber und

- SE durch kWh

 

und er erhält den Gesetzesvorschlag der BundesNetzAgentur mit dem Titel 

MARKTINTEGRATION AUSGEFÖRDERTER UND NEUER PROSUMERANLAGEN  vom 16.06.2020

Autoren: Sandra Hannapel, Jan Sötebier, Peter Stratmann

Referat für Erneuerbare Energien in der Bundesnetzagentur

 

(Text: Klaus Schestag)

 

 

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BILDQUELLE:  https://www.flickr.com/photos/pressebereich_dehner/34395051052/in/photostream/ (CCommons)

 

 

5.7.2020

Demo am AKW-Neckarwestheim

Eine Reihe von Umwelt- und Klimaschutzgruppen hatten den zu einer Demonstration am 5. Juli am Atomkraftwerk Neckarwestheim aufgerufen, an der sich auch der Initiativkreis Energie-Kraichgau (IEK) beteiligte.

Thematisiert wurden dabei vor allem die immer mehr und gefährlicher werdenden Risse in den Rohren des Kühlsystems, die beim Versagen sogar bis zum GAU führen können. Bisher waren fast nur Längsrisse in den langen Rohren entdeckt worden, nun aber auch viel gefährlichere Querrisse. Diese Querrisse können schlagartig zum Bruch des Rohres und damit zu Druckabfall und kritischen Verlusten von Kühlflüssigkeit für den Reaktor führen, was dann sehr schnell nicht mehr beherrschbar sein kann.

Hintergrund-Info

Risikostudie betrieblich bedingter Brüche von Dampferzeuger-Heizrohren infolge Spannungsrisskorrosion
risiken_betrieblich_bedingter_bruche_von
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Die drei  extra aufgestellten Windtubes (siehe unten) symbolisierten die kaputten und "rumeiernden" Kühlrohre mit den vielen Rissen, die eine reale Gefahr für das Kraftwerk und vor allem auch für die öffentliche Sicherheit darstellen.

Die Demonstranten forderten, das AKW Neckarwestheim nach der aktuell laufenden Revision nicht mehr einzuschalten. Falls dies nicht eingehalten wird, müssen vor der Wiederinbetriebnahme des AKW zumindest die 4 Wärmetauscher komplett erneuert werden, um die bestehende Gefahr der Rohrbrüche im Wärmetauscher zu beseitigen. 

 

Weitere Themen der Redner am AKW war das fortgesetzte Ausbremsen der Energiewende in Bürgerhand. Mit vielerlei Regelungen im aktuellen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) werden der Energiewende Fesseln angelegt - da sind "knebelnde" politische Entscheidungen wie Ausschreibungen, viel zu niedrige "Ausbaukorridore" und das Fehlen einer Regelung für den wirtschaftlicher Weiterbetrieb der Ü-20-Solarstrom-Anlagen.

 

 

 

Sowohl bei der Windkraft als auch beim Solarstrom behindern solche rechtlichen "Zwangsjacken" die dringend notwendige Handlungsfreiheit und zügige Umsetzung der dezentralen Energiewende.

 

Gefordert wurde deshalb, die bestehenden Begrenzungen und Behinderungen beim Ausbau der unendlich verfügbaren Energien endlich fallen zu lassen, um den bürgernahen Ausbau effektiv zu fördern und voranzubringen.

Energie 2.0 - Zukunft mit Photovoltaik

Bericht zum Solarstrom-Infoabend im Sitzungssaal der Kulturhalle Remchingen am 23. Juni 2020

Remchingen-2020-06-23-Bericht.pdf
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Energie 2.0 - Zukunft mit Photovoltaik - Unter diesem Motto gestaltete der Initiativkreis Energie Kraichgau e.V. am 23. Juni auf Einladung des Bündnis90 / Die Grünen, Ortsgruppe Remchingen, einen umfassenden Infoabend.

 

Die Veranstalter hatten extra den großen Ratssaal gebucht, um den 35 angemeldeten Besuchern entsprechend den Abstandsregeln genügend Platz einzuräumen, damit diese Veranstaltung durchgeführt werden konnte.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Herrn Braun, stellte Dipl.-Bauing.(FH) Klaus Schestag vom Initiativkreis Energie Kraichgau die Themen des Abends im einzelnen ausführlich vor.

 

  • Neben den grundsätzlichen Aspekten wurden konkret die aktuellen Bedingungen zum Bau neuer Solarstromanlagen aufgezeigt und auf die gesetzlichen und technischen Vorgaben eingegangen. Herr Schestag gab folgende Empfehlung:

„Wenn möglich sollten die vorhandene Dachflächen optimal ausgenutzt und möglichst viel Solarleistung installiert werden.“ Man solle sich nicht von politisch willkürlich gezogenen Grenzen wie 10 kWp aufhalten oder irritieren lassen. Oft seien deutlich größere Anlagen möglich und sinnvoll, zumal der sauber erzeugte Solarstrom auch immer öfter zur Warmwassererzeugung genutzt und im eigenen Elektroauto verwendet werden kann. „Zuviel Solarstrom kann man eigentlich nicht erzeugen“, brachte es Schestag auf den Punkt.

 

 

  • Wer mehr Eigen-Versorgung erreichen möchte, also mehr von seinem Strombedarf mit dem selbst erzeugten Solarstrom abdecken will, der sollte zusätzlich einen von der Größe passenden Solar-Strom-Speicher installieren lassen. Dieser bringt mehr Unabhängigkeit, macht die Solarstromanlage aber nicht betriebswirtschaftlich besser. Konkret sollte dies für den eigenen Fall natürlich anhand des Strombedarfs und des Verbrauchsprofils vor der Entscheidung berechnet werden.

 

 

Eine recht einfache Möglichkeit auch für Mieter, die anstelle eines eigenen Daches lediglich einen kleinen Balkon für die Montage eigener Solarstrommodule nutzen können, sind sogenannte „Steckbare Solargeräte“, auch „Balkonkraftwerke“ oder „Rebellen-Kraftwerk“, genannt. Diese sind im Fachhandel inzwischen gut erhältlich, sollten aber auf jeden Fall von einer Elektrofachkraft elektrisch angeschlossen werden, um einen dauerhaft sicheren Betrieb zu gewähren.

 

 

Als letztes Themenfeld sprach Schestag noch die Ü-20 Solarstromanlagen an. Damit sind die seit nunmehr schon über 20 Jahre in Betrieb befindlichen Solarstromanlagen der ersten Stunden gemeint, für welche erstmals am 1. Januar 2021 die Zahlung der Einspeisevergütung entfällt.

 

Leider gibt es laut aktuellem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG 2018) keine wirtschaftlich tragbare Lösung, diese oft noch recht kleinen Solarstromanlagen auf Eigennutzung umzustellen und nur noch den Überschuss ins Netz einzuspeisen. Nach derzeitigem Rechtsstand müssten all diese kleinen Solarstromanlagen die gleichen messtechnischen Anforderungen erfüllen wie heute neu errichtete große Analgen mit 100 kWp bis 750 kWp. „Der technische und wirtschaftliche Aufwand ist hier mit mehreren Tausend Euro viel zu hoch“ sagt Schestag.

 

Nach dieser klaren Aussage war bei den Zuhörern nur einstimmiges Kopfschütteln zu sehen. Man kann einfach nicht glauben, dass diese mit 20 Jahren keinesfalls alten Solarstromanlagen lediglich aus gesetzgeberischen Gründen abgeschaltet werden sollen und – obwohl sie immer noch könnten – keinen sauberen Solarstrom mehr erzeugen dürfen.

 

Um dies in vernünftige Bahnen zu bringen, muss der Bundes-Gesetzgeber im kommenden halben Jahr zügig Lösungen erarbeiten und umsetzen, damit die vielen Pioniere der Solarstromtechnik, von denen einige als Zuhörer in Remchingen dabei waren, Ihre reibungslos laufenden Solarstromanlagen auch weiterhin betreiben können.

 

 

 

Geht uns aus der Sonne!

Bericht zur Kundgebung des IKE am 30.5.  in Bretten

PRESSE:

Kundgebung Pressemeldungen.pdf
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Bericht

Auf reges Interesse stieß die Mahnwache des Initiativkreises Energie Kraichgau e.V. (IEK), die am Pfingstsamstag auf dem Brettener Marktplatz stattfand.

Den Hintergrund der Aktion erläuterte Dr. Volker Behrens von Vorstand des IEK in einer kurzen Rede: zwar ist in den Medien aktuell die Berichterstattung über die Corona-Pandemie weit im Vordergrund, aber die anderen existentiell wichtigen Themen verschwinden durch Corona keineswegs – der Klimawandel gehört dazu. 

 

Durch die Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gaswird der Kohlendioxid-Gehalt in unserer Atmosphäre immer weiter erhöht, die Folge ist eine fortschreitende Klimaerwärmung mit der zunehmenden Gefahr des Klima-Kippens in eine globale Heißzeit. 

Die Ziele des Initiativkreises zielen genau darauf, dieses Kippen zu einer Klimakatastrophe abzuwenden: die notwendigen Maßnahmen sind gut bekannt und technisch erprobt: die fossilen Energien durch Erneuerbare Energien (Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie) ersetzen, Energiespeicherung ausbauen und durch verbesserte Energienutzung Energieverschwendung vermindern. 

 

Und genau an dieser Stelle, betonte Behrens, setzt die Aktion auf dem Brettener Marktplatz an: wenn für das Überwinden der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hunderte von Milliarden Euro unserer Steuergelder investiert werden, dann muss diese Wirtschaftsunterstützung unbedingt in einer Weise geschehen, die unsere Lebensgrundlagen langfristig sichert.

Also: Fehlentwicklungen der Vergangenheit nicht fortschreiben, sondern Nachhaltigkeit bei den Arbeitsplätzen, zügiger Ausbau bei den Erneuerbaren Energien, Wärmedämmung von Gebäuden, Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und umweltfreundlicher Mobilität, Energiespeicherung und sonstigen Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz.

Das Handeln der Bundesregierung in Berlin allerdings geht nicht in diese Richtung. Trotz vieler gegenteiliger Verlautbarungen ist die reale Politik mehr ein Behindern des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. 

 

Ein Beispiel: der sogenannte ‚Solardeckel‘ im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Er schreibt eine Obergrenze von 52 Gigawatt (GW) installierter Leistung von Photovoltaikanlagen (PV) vor. 

 

Wird diese Grenze überschritten, erhalten die Besitzer von PV-Neuanlagen für den Strom, den sie in das Stromnetz einspeisen, keine Vergütung mehr. Und diese 52 GW PV-Leistung werden in wenigen Wochen erreicht – wenn jetzt in Berlin nicht unverzüglich gehandelt wird, ist der Ausbau der Photovoltaik praktisch abgewürgt. Und damit werden tausende von Arbeitsplätzen und die Existenz vieler Firmen vernichtet.

 

Entsprechend fordert der IEK zusammen mit vielen anderen Organisationen von der Bundesregierung und dem Bundestag die sofortige Abschaffung des Solardeckels. Wichtig ist diese Forderung insbesondere auch für die Energiewende in Bretten und dem Kraichgau – in unserer Region haben wir nach Freiburg die meisten Sonnenscheinstunden in Deutschland.

 

Für weitere Informationen und Möglichkeiten für jede(n), auf die Berliner Politik Einfluss zu nehmen,wurde auf die web-Seiten hingewiesen:

Initiativkreis Energie Kraichgau e.V.: www.energie-kraichgau.de

Umweltinstitut München e.V.: www.umweltinstitut.org

 

Hintergrund:

Solarthermie - und sie lohnt sich doch

Utopia 2048

Stell dir vor, du wachst in der Zukunft auf und die große sozial-ökologische Wende ist gelungen, die Demokratie ist aufgeblüht, es herrschen Frieden und Wohlstand, die Wirtschaft ist gemeinwohlorientiert und der Klimakrise wurde erfolgreich begegnet. Wie würde diese neue Welt aussehen?

 

Utopia 2048 führt zwei »Zeitreisende« durch Städte, Unternehmen und Institutionen einer solch inspirierenden Gesellschaft. Im Verlauf ihrer Reise erleben sie Demokratie-Innovationen in einem ergrünten Berlin, besuchen regenerative Landwirtschaft und eine Freischule im Brandenburger Umland, besichtigen den UN-Tower in Singapur, eine progressive Universität in Malmö und vieles mehr. Dabei erfahren sie, wie zahlreiche innere und äußere Entwicklungen den großen Wandel ermöglicht haben.

 

Rückblick: Do, 20.2.2020 Windkraft Infoabend

Kraichtal Flügel verleihen

Vorbericht Bruchsaler Rundschau

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Nachbericht Bruchsaler Rundschau (folgt)

Sonntag 29.12.2019

Rückblick: Abschaltfest am AKW Philippsburg

Spätestens am letzten Tag dieses Jahres wird Block II des Atomkraftwerks Philippsburg endgültig abgeschaltet.


Deshalb wird gefeiert und zwar am Sonntag, 29.12.2019, um 12 Uhr vor dem Haupttor des AKW. Das Abschaltfest wird organisiert von der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe.

 

Weitere Details hier: https://anti-atom-ka.de/Veranstaltung/abschaltfest-akw-philippsburg/?instance_id=105.

 
Zwar soll die gesamte EU dank eines gerade vorgestellten „Green Deal“ bis 2050 klimaneutral werden, dafür verlangen aber einige Staaten, dass Atomstrom als „grüner Strom“ anerkannt wird.


Sind Fukushima, Tschernobyl und das ungelöste Endlagerproblem etwa in Vergessenheit geraten? Von der Atomkraft gehen auch weiterhin große Gefahren aus, und der Umstieg auf 100% erneuerbare Energiequellen wird immer dringender.

 

Deshalb werden auch Mitglieder des Initiativkreis Energie Kraichgau e.V. an der Abschaltmahnwache in Philippsburg teilnehmen.

 

Mitfahrgelegenheit besteht am 29.12. um 11.15 Uhr ab Bahnhof Münzesheim (Pkw). Wer sich anschließen möchte, meldet sich bei Tina Ellis, Tel. 07250 929223.

 

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Hier noch ein „historisches Initiativkreis-Dokument gegen Atomkraft“!

2009-07 IK eigene Atomkraft-Info.pdf
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WAHL-PRÜF-STEINE  2019

zur Gemeinderatswahl am Sonntag, 26.5.2019

erarbeitet vom NABU Bretten e.V. und dem Initiativkreis Energie Kraichgau e.V.

Der schnelle Umstieg Europas auf 100 % Erneuerbare Energie vor 2050 ist möglich

Die Energy Watch Group (EWG) hat zusammen mit der finnischen LUT University erst letzte Woche in einem Seminar in der EU Kommission in Brüssel wissenschaftlich aufgezeigt, wie sich ganz Europa vollständig mit 100% Erneuerbare Energien versorgen kann, ohne höchst gefährliche Atomkraft und ohne klimaschädliche, fossile Energien. Daher sollte die EU endlich einen Beschluss fassen, um die gesamte Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien umzustellen.

Die Mitmach-Energiewende

Macht euch unabhängig

Immer noch abhängig von fossilem und klimaschädlichen Strom der Energiekonzerne und das obwohl die junge Generation für wirksamen Klimaschutz auf die Straße geht? Das muss nicht sein. Mit der Bürgerenergiewende können wir das selbst in die Hand nehmen und uns ein großes Stück weit unabhängig machen. Wie das geht, zeigt dieses Video von Prof. Volker Quaschning.

 

FridaysForFuture nahmen 4GAMECHANGERS-Award nicht an

"Wir fordern eine neue Art der Wirtschaft, der Politik und eine neue Art des Denkens."

Das 4GAMECHANGERS Festival 2019 verlieh im Rahmen einer Gala Awards an jene Initiativen, Unternehmen und Personen, die derzeit entscheidend an gesellschaftlichen Veränderungen mitwirken. Auch FridaysForFuture Wien wurde mit einem Preis ausgezeichnet, gab ihn jedoch noch auf der Bühne zurück.

Greta bringt es auf den Punkt. Die Jugend fordert unser aller Handeln ein...

Gretas Rede an die Prominenten und Gäste der noblen Preisverleihung.

Stefan Rahmstorfs Rede bei "fridays for future"

Stefan Rahmstorf ist Klimatologe und Abteilungsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Klimaänderungen in der Erdgeschichte und der Rolle der Ozeane im Klimageschehen.

 

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/schueler-kaempfen-fuer-klimaschutz/

 

Nachricht an meine Enkelkinder

Ansprache aus dem All:  Der Astronaut Alexander Gerst

Die Sehnsucht nach einem Wandel ist groß und setzt Kräfte frei, mit denen sich die Menschheit neu erfinden kann. „Jeder von uns muss etwas tun“ appelliert Astronaut Alexander Gerst  in seiner populären Video-Botschaft aus der Raumstation ISS an uns alle. Mit dem Blick von Außen, wurde er von der Schönheit und Verletzlichkeit unserer Erde berührt.

Beispiellose Wärmwelle über der Arktis

Zwischen Januar und November lagen die Durchschnittstemperaturen über 0,94 Grad über dem Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. Verstärkt wurde der Trend noch durch das ungewöhnlich starke Wetterphänomen El Niño. Auch die einzelnen Monate lieferten Rekordtemperaturen: Von Januar über Februar, März, April, Mai, Juni und Juli bis August war jeder einzelne Monat der wärmste seit Beginn der flächendeckenden Messungen 1880.

 

In Deutschland war der Trend weniger ausgeprägt: Die mittleren Temperaturen lagen in den einzelnen Monate nur leicht über den vieljährigen Mittelwerten. Lediglich der September erreichte mit einer spätsommerlichen Hitzewelle den bisherigen Rekordwert aus dem September 2006. "Die mittlere Temperaturabweichung war 2016 für Deutschland im Gegensatz zur globalen Entwicklung nicht besonders auffällig", sagte der Vizechef des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker. Es müsse aber an die Flutereignisse im Frühsommer erinnert werden, die einen Vorgeschmack auf die befürchtete Zunahme von Extremereignissen in einer zukünftigen wärmeren Welt bieten.

 

"Beispiellos" ist dagegen die Entwicklung in der Arktis: An mindestens fünf Messstellen wurden im November Plusgrade und damit bis zu 20 Grad mehr als sonst in dieser Jahreszeit üblich gemessen. Die langjährigen November-Temperaturen liegen bei minus 18 bis minus 19 Grad. Die Ausdehnung des Arktiseises erreichte mit 8,8 Millionen Quadratkilometern den niedrigsten Novemberwert seit 1979. Der Wert liegt rund 757.000 Quadratkilometer unter dem bisherigen November-Minimum von 2012, eine Fläche etwa von der Größe der Türkei. Die Wärme-Welle über der Arktis hält weiterhin an und beunruhigt Klimaforscher weltweit.

 

Das Deutsche Klima-Konsortium, die Vertretung der hiesigen Klimaforschungsinstitute, drängt deshalb auf strengeren Klimaschutz. Nur Maßnahmen, die zu einer deutlichen und anhaltenden Reduzierung des Anstiegs der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre führen, könnten diesen Trend stoppen oder zumindest mindern.

 

klimaretter.info/kir

Klimaschutz:  Prof. Quaschning  fordert den Energieumstieg bei Strom, Wärme und Verkehr

Eine deutliche Stimme über das, was nötig ist.

Prof. Volker Quaschning hielt einen bewegenden Vortrag auf dem 3.Bürgerenergie-Konvent. Mutig erläuterte er dem anwesenden mächtigen Staatssekretär für Energie Rainer Baake die Fehlentwicklungen der deutschen Energiepolitik und den nötigen Änderungsbedarf für eine funktionierende Energiewende.

Schauen Sie sich an, was aus Sicht von Prof. Quaschning nötig ist.


Nächstes Initiativtreffen: Dienstag, 24. November 2020,