Hintergrund zu Wahlprüfstein 3:

Wärmedämmung und Heizung

Die fossilen Brennstoffen Kohle, Öl und Erdgas werden hauptsächlich für drei Zwecke verwendet:

 

* die Stromerzeugung durch Verbrennung (vor allem: Kohlekraftwerke)

* den Verkehr (Benzin und Diesel)

* das Heizen (Verbrennung von Öl, Kohle und Erdgas).

 

Das Abfallprodukt dieser Verbrennung, das Kohlendioxid (CO2) wird in unsere Atmosphäre geblasen und ist die wesentliche Ursache für den aktuellen Klimawandel und die Gefahr einer kommenden Heißzeit.

 

Besonders im Bereich der Heizungen findet eine erhebliche Energieverschwendung statt:

Nicht im Bereich von Neubauten, denn dank verbesserter Vorschriften zur Wärmedämmung wird nur noch einen geringen Energiebedarf für das Heizen benötigt. Und die Entwicklung geht weiter: 'Passivhäuser' kommen ganz ohne eine herkömmliche Heizung ganz: hier reichen Sonneneinstrahlung sowie die Wärmeabgabe von Bewohnern und Elektrogeräten im Zusammenwirken mit einem Wärmetauscher-Lüftungssystem vollkommen, um auch im kalten Winter eine angenehm warme Wohnung zu haben.

 

Das Hauptproblem sind Altbauten.

Nur ein geringer Anteil ist bis heute energetisch saniert - durch Wärmedämmung der Außenwände, Dämmung von Dach und Kellerdecke, durch Energiesparfenster im Zusammenhang mit einer guten Gebäudebelüftung und nicht zuletzt durch den Austausch einer alten Heizung durch eine moderne mit höherer Energieeffizienz.

Bei der aktuellen Sanierungsrate im Altbestand von etwa 0.7% pro Jahr sind die Klimaziele für 2050 nicht zu schaffen - denn das heißt: lediglich 30 Jahre x 0.7% pro Jahr = 21% würden bis dahin zusätzlich ertüchtigt!

 

Auf dem Gebiet der energetischen Gebäudesanierung besteht also großer Handlungsbedarf - und die Möglichkeiten in Bretten hierfür sind gut: durch den Sitz der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe in Bretten (http://www.energieagentur-kreiska.de/) haben wir zusammen mit unabhängigen zertifizierten Energieberatern viel Kompetenz direkt vor Ort, um Sanierungsmaßnahmen sinnvoll zu planen und von Fachleuten begleiten zu lassen. Und nicht zuletzt: um die vielfältigen Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.

 

weitere Informationen zur energetischen Gebäudesanierung:

 
Verbraucherzentrale NRW e.V.:
http://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung


Deutsche Energieagentur: 

www.dena.de

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