Hintergrund zu Wahlprüfstein 1:

European Energy Award

Der European Energy Award (EEA) ist mehr als ein Wettbewerb und eine Auszeichnung für europäische Gemeinden, Städten und Landkreisen, die einen vorbildlichen  lokaler Beitrag zur Verminderung der Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) und damit Maßnahmen gegen den Klimawandel leisten.

 

Der Prozess des EEA ist vor allem eine Hilfestellung und Anleitung, wie jede Gemeinde basierend auf ihrer besonderen Situation in sinnvollen und maßge­schneiderten  Einzelschritten ihren Beitrag zur Verhinderung eines katastrophalen Klimawandels leisten kann.


Die Einzelschritte des Prozesses:

  1. eine Gemeinde/Stadt/Landkreis meldet sich beim EEA an
  2. sie wird besucht durch einen Berater der EEA, es wird gemeinsam eine Bestandsaufnahme gemacht: was wurde bereits an Maßnahmen zum Klimaschutz umgesetzt – und welche weiteren Möglichkeiten bestehen lokal.
  3. es bildet sich vor Ort ein Team aus Verwaltung, Verbänden, Experten und Bürgern.
  4. es wird ein Programm aufgesetzt und umgesetzt, mit dem die gesetzten Ziele angegangen werden. Die Umsetzung wird kontinuierlich durch Plan-Ist-Vergleich begleitet.
  5. nach vier Jahren Laufzeit findet durch die EEA ein Audit statt: was wurde erreicht - wo gab es Schwierigkeiten - was kann aus den Erfahrungen gelernt werden - und was sind die Ziele für die nächsten vier Jahre.
  6. Im Rahmen des Audits wird das Erreichte mit einem Punktesystem bewertet - aus der erreichten Punktezahl ergibt sich die Einstufung 'an EEA teilgenommen', 'vom EEA ausgezeichnet' oder 'vom EEA mit dem gold award ausgezeichnet'.

  
Der gesamte Prozess folgt dem Projektansatz „Bestandsaufnahme – Planung von Maßnahmen – Umsetzung – Überprüfung – Bewertung der Ergebnisse und Anpassung/Fortführung der Planung - weitere Umsetzung - ... “ .

Details zum EEA: http://www.european-energy-award.de/

 

Festliche Auszeichnung der baden-württembergischen Gemeinden und Kreise, die im Verlauf des Jahres 2017 den European Energy Award verliehen bekamen.

 

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