Klimakrise

Das Paris-Ziel schon heute umsetzen und klimaneutral leben!

"WIR ALLE SIND ZEUGEN -

MENSCHEN IM KLIMAWANDEL"

 

www.klimazeugen.eu/klima-im-wandel

 

WIE NAH SIND WIR AN 1,5 °C ?

Mit dem Klimawandel verbinden viele Menschen Katastrophen auf anderen Kontinenten und vermeintlich kaum Veränderungen in Deutschland und Europa. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels machen jedoch nicht vor den Landesgrenzen halt. Expert*innen rechnen mit weitreichenden Folgen für Umwelt und Gesellschaft, falls es nicht gelingt, die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren.

 

Die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ gibt dem Klimawandel ein Gesicht. Menschen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa berichten über die heute schon spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele mit Hintergründen und länderspezifischen Informationen. Die Ausstellung umfasst Beispiele aus 15 Ländern und bietet viele Informationen rund um das Thema Klima, Anpassung an den Klimawandel und Klimagerechtigkeit.

 

So schnell tickt die CO2 Uhr

Die Emissionen müssen schnell vermindert werden und letztlich runter auf Null. Das zeigt die „CO2-Uhr“ des MCC. Sie basiert auf dem vom Weltklimarat IPCC bezifferten verbleibenden CO2-Budget (in Tonnen).

Die CO2-Uhr des MCC veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen. Mit wenigen Klicks können Sie die Schätzungen für beide Temperaturziele vergleichen und sehen, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt. AUSFÜHRLICHE ERLÄUTERUNG

Interviews - Perspektiven

Solarthermie - und sie lohnt sich doch

Vorbericht Bruchsaler Rundschau

Der schnelle Umstieg Europas auf 100 % Erneuerbare Energie vor 2050 ist möglich

Die Energy Watch Group (EWG) hat zusammen mit der finnischen LUT University erst letzte Woche in einem Seminar in der EU Kommission in Brüssel wissenschaftlich aufgezeigt, wie sich ganz Europa vollständig mit 100% Erneuerbare Energien versorgen kann, ohne höchst gefährliche Atomkraft und ohne klimaschädliche, fossile Energien. Daher sollte die EU endlich einen Beschluss fassen, um die gesamte Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien umzustellen.

Die Mitmach-Energiewende

Macht euch unabhängig

Immer noch abhängig von fossilem und klimaschädlichen Strom der Energiekonzerne und das obwohl die junge Generation für wirksamen Klimaschutz auf die Straße geht? Das muss nicht sein. Mit der Bürgerenergiewende können wir das selbst in die Hand nehmen und uns ein großes Stück weit unabhängig machen. Wie das geht, zeigt dieses Video von Prof. Volker Quaschning.

 

Nachricht an meine Enkelkinder

Ansprache aus dem All:  Der Astronaut Alexander Gerst

Die Sehnsucht nach einem Wandel ist groß und setzt Kräfte frei, mit denen sich die Menschheit neu erfinden kann. „Jeder von uns muss etwas tun“ appelliert Astronaut Alexander Gerst  in seiner populären Video-Botschaft aus der Raumstation ISS an uns alle. Mit dem Blick von Außen, wurde er von der Schönheit und Verletzlichkeit unserer Erde berührt.

Beispiellose Wärmwelle über der Arktis

Zwischen Januar und November lagen die Durchschnittstemperaturen über 0,94 Grad über dem Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. Verstärkt wurde der Trend noch durch das ungewöhnlich starke Wetterphänomen El Niño. Auch die einzelnen Monate lieferten Rekordtemperaturen: Von Januar über Februar, März, April, Mai, Juni und Juli bis August war jeder einzelne Monat der wärmste seit Beginn der flächendeckenden Messungen 1880.

 

In Deutschland war der Trend weniger ausgeprägt: Die mittleren Temperaturen lagen in den einzelnen Monate nur leicht über den vieljährigen Mittelwerten. Lediglich der September erreichte mit einer spätsommerlichen Hitzewelle den bisherigen Rekordwert aus dem September 2006. "Die mittlere Temperaturabweichung war 2016 für Deutschland im Gegensatz zur globalen Entwicklung nicht besonders auffällig", sagte der Vizechef des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker. Es müsse aber an die Flutereignisse im Frühsommer erinnert werden, die einen Vorgeschmack auf die befürchtete Zunahme von Extremereignissen in einer zukünftigen wärmeren Welt bieten.

 

"Beispiellos" ist dagegen die Entwicklung in der Arktis: An mindestens fünf Messstellen wurden im November Plusgrade und damit bis zu 20 Grad mehr als sonst in dieser Jahreszeit üblich gemessen. Die langjährigen November-Temperaturen liegen bei minus 18 bis minus 19 Grad. Die Ausdehnung des Arktiseises erreichte mit 8,8 Millionen Quadratkilometern den niedrigsten Novemberwert seit 1979. Der Wert liegt rund 757.000 Quadratkilometer unter dem bisherigen November-Minimum von 2012, eine Fläche etwa von der Größe der Türkei. Die Wärme-Welle über der Arktis hält weiterhin an und beunruhigt Klimaforscher weltweit.

 

Das Deutsche Klima-Konsortium, die Vertretung der hiesigen Klimaforschungsinstitute, drängt deshalb auf strengeren Klimaschutz. Nur Maßnahmen, die zu einer deutlichen und anhaltenden Reduzierung des Anstiegs der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre führen, könnten diesen Trend stoppen oder zumindest mindern.

 

klimaretter.info/kir